Der erste Eindruck
Das frühere lexoffice aus Freiburg hat sich seinen Ruf mit einer Oberfläche erarbeitet, die Buchhaltung weniger nach Buchhaltung aussehen lässt. Rechnungen schreiben, Belege fotografieren, Bankumsätze zuordnen: Die Wege sind kurz, und Fachbegriffe tauchen erst auf, wenn sie wirklich gebraucht werden.
Die Tarife genau gelesen
Hier sollten Sie aufpassen, denn die Namen verraten wenig. Der Tarif S für 7,90 € deckt nur die Belegerfassung mit Archiv ab. Rechnungen und Mahnungen kommen erst mit M für 12,90 €. Die eigentliche Buchhaltung mit EÜR, Umsatzsteuer-Voranmeldung, BWA und Kassenbuch gibt es ab L für 21,90 €. XL für 32,90 € ergänzt Abschlags- und EU-Rechnungen sowie eine API.
Für die meisten Selbstständigen ist also L der richtige Tarif. Die Preise sind netto und monatlich kündbar, zum Start gibt es regelmäßig Rabatte für die ersten Monate.
Stärken im Alltag
Der Bankabgleich schlägt passende Belege zuverlässig vor, und die Umsatzsteuer-Voranmeldung geht direkt aus dem Programm an ELSTER. Die Steuerkanzlei erhält einen eigenen Zugang oder einen Export im DATEV-Format. E-Rechnungen im XRechnung- und ZUGFeRD-Format können Sie empfangen und erstellen, womit die Pflicht seit 2025 abgedeckt ist.
Grenzen
Für bilanzierende GmbHs mit komplexeren Abschlüssen stößt Lexware Office an Grenzen, auch wenn XL mehr kann als früher. Wer eine Lagerverwaltung braucht, muss zu einem anderen Produkt greifen. Die 30 Tage kostenlose Testphase umfasst alle Funktionen und reicht, um einen vollen Monat abzuschließen.