Was Sage Active von anderen unterscheidet
Die meisten Cloud-Buchhaltungen hören beim Lohn auf. Sage Active nicht: Im Tarif Essentials sind doppelte Buchführung nach SKR03 oder SKR04, Anlagenbuchhaltung, EÜR, Bilanz, Umsatzsteuer-Voranmeldung und die Lohnabrechnung für zwei Mitarbeitende enthalten. Dazu kommen zehn Nutzer. Für einen kleinen Betrieb mit einer Bürokraft und einem Gesellen ist das eine runde Sache.
Der Einstieg Starter für 25 € richtet sich an alle, die zunächst nur Angebote und Rechnungen schreiben wollen, mit fünf Nutzern und einem Überblick über offene Posten.
Im Alltag
Eingangsrechnungen und Belege lassen sich als Bild, PDF oder E-Rechnung hochladen, die KI liest sie aus und ordnet sie zu. Aus Ausgangsrechnungen und Bankumsätzen entstehen Buchungen automatisch. Der Wechsel von Ist- auf Sollversteuerung ist ohne Umwege möglich, was bei wachsenden Firmen gelegentlich nötig wird.
Der neue Sage Copilot fasst überfällige Rechnungen zusammen und formuliert Zahlungserinnerungen. Das ist kein Muss, aber eine angenehme Hilfe bei der wöchentlichen Kontrolle. Für die Kanzlei gibt es den Export im DATEV-Format.
Wo Sage Active noch aufholt
Das Ökosystem an Erweiterungen ist kleiner als bei Lexware oder sevdesk, auch wenn es mit clockin, Shopware und Forderungsmanagement bereits sinnvolle Partner gibt. Wer sehr viele Mitarbeitende abrechnet, stößt irgendwann an die Grenzen des Pakets und sollte sich Sage HR & Payroll ansehen.
Kosten und Test
Starter kostet 25 €, Essentials 49 € im Monat netto. Beide Tarife lassen sich 30 Tage kostenlos testen. Sage bietet für Neukunden zeitweise Rabatte auf die ersten Monate an, danach gilt der Listenpreis. Wer eine persönliche Einschätzung möchte, kann einen kostenlosen Beratungstermin buchen.